PRP-Therapie – Heilung mit Ihrem eigenen Blut

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(Bild: KI-generiert)

Wir entnehmen eine kleine Menge Ihres Blutes, konzentrieren es mit körpereigenen Wachstumsfaktoren und injizieren es gezielt in die Schmerzregion. Keine Fremdstoffe, kein Kortison – nur die Regenerationskraft Ihres eigenen Körpers.

Auf einen Blick

  • Behandlungsdauer: 30–45 Minuten
  • Injektionen je Serie: 2-5 Termine ggf. im Wochenabstand
  • Blutentnahme: ca. 10–20 ml
  • Keine Fremdstoffe – vollständig autologes Verfahren

Wie funktioniert PRP?

Blutplättchen (Thrombozyten) enthalten über 100 verschiedene Botenstoffe, die Gewebereparatur, Entzündungshemmung und Zellwachstum steuern. Bei der PRP-Therapie wird dieses natürliche Potenzial konzentriert und direkt in die erkrankte Struktur eingebracht – mit ultraschallgesteuerter Präzision.

Ablauf am Behandlungstag

  1. Blutentnahme: Sterile Entnahme von 10–20 ml aus einer Armvene
  2. Zentrifugation: Das Blut wird aufbereitet, das Plasma konzentriert (ca. 5–10 Min.)
  3. Gezielte Injektion: Einbringen des PRP unter Ultraschallkontrolle in die betroffene Region
  4. Nachsorge: Schonung der behandelten Region für 24 Stunden, kein intensiver Sport

Wann hilft PRP?

PRP eignet sich besonders bei Beschwerden, die auf klassische Therapien wenig ansprechen oder bei denen Kortison vermieden werden soll:

  • Gelenkverschleiß (Arthrose): Knie, Schulter, Hüfte – bei leichter bis mittelschwerer Arthrose (Grad I–III)
  • Sehnenbeschwerden: Tennisarm, Achillessehne, Patellasehne, Plantarfasziitis (Fersenschmerz)
  • Rückenschmerzen: Facettengelenke, Bandscheibe, Iliosakralgelenk – auch bei chronischen Verläufen
  • Sportverletzungen: Bandverletzungen, Teilrupturen und Überlastungsschäden am Bewegungsapparat

Was Sie vor dem Termin beachten sollten

Die Qualität des Blutes entscheidet maßgeblich über den Therapieerfolg. Bitte halten Sie folgende Hinweise ein:

5–7 Tage vorher: 
Kein Ibuprofen, Diclofenac, Aspirin oder andere Schmerzmittel dieser Gruppe (NSAR) – sie hemmen die Wirkung der Blutplättchen. Paracetamol ist als Alternative erlaubt.

3–5 Tage vorher: 
Nicht rauchen. Nikotin vermindert die Konzentration der Wachstumsfaktoren im Plasma erheblich.

3–5 Tage vorher: 
Leichte, fettarme Kost bevorzugen. Fette im Blut trüben das Plasma und mindern die Aufbereitungsqualität.

Am Behandlungstag: 
Gut trinken – ausreichende Hydratation erleichtert die Blutentnahme und verbessert das Ergebnis.

Blutverdünner / Kortison: 
Bitte vorab mit uns besprechen. Diese Medikamente nicht eigenständig absetzen.

Den ausführlichen Aufklärungsbogen erhalten Sie in der Praxis oder als Download: Aufklärungsbogen herunterladen

Kosten & Abrechnung

PRP ist eine Privatleistung und wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Gesetzlich Versicherte können die Kosten bei manchen Zusatzversicherungen einreichen – bitte fragen Sie vorab bei Ihrer Versicherung nach. Wir stellen Ihnen gern eine Rechnung für die Einreichung aus.

Termin oder Beratung anfragen

Wir besprechen gern, ob PRP-Therapie für Ihre Beschwerden sinnvoll ist.

Telefon: 0351 – 21 77 79 0
E-Mail: info@schmerzmedizin-dresden.de