Botox-Behandlung bei Schmerz

Botox-Behandlung bei Nervenschmerzen

Anfragen

(Bild: KI-generiert)

Botulinumtoxin (Botox) ist nicht nur aus der Kosmetik bekannt – in der Schmerzmedizin wird es seit Jahren erfolgreich eingesetzt, um schmerzhafte periphere Nerven gezielt zu behandeln.

Was sind periphere Nervenschmerzen?

Periphere Nerven verlaufen durch den gesamten Körper – in den Armen und Beinen, am Brustkorb und im Kopfbereich. Werden diese Nerven verletzt, gereizt oder eingeklemmt, können dauerhaft brennende, stechende oder elektrisierend einschießende Schmerzen entstehen. Häufige Ursachen sind Unfälle, Operationen, Engpasssyndrome oder entzündliche Erkrankungen.

Wie wirkt Botox bei Nervenschmerzen?

Botulinumtoxin wird direkt in das Gewebe um den betroffenen Nerv injiziert. Es dämpft dort die Weiterleitung von Schmerzsignalen und kann den Teufelskreis aus Reizung und Schmerz unterbrechen – ohne den Nerv dauerhaft zu schädigen.

Wie läuft die Behandlung ab?

Die Injektion erfolgt ambulant in unserer Praxis. Um den betroffenen Nerv präzise zu erreichen, arbeiten wir ausschließlich mit Ultraschall-Führung – das heißt, wir sehen in Echtzeit auf einem Bildschirm, wohin die Nadel geht. Die Behandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Für wen ist diese Behandlung geeignet?

Wir setzen Botox bei schmerzhaften Nervenveränderungen in folgenden Bereichen ein:

  • Arme und Hände
  • Beine und Füße
  • Brustkorb
  • Kopf- und Gesichtsbereich

Voraussetzung ist eine sorgfältige Voruntersuchung, bei der wir gemeinsam mit Ihnen prüfen, ob diese Behandlung für Ihre Situation sinnvoll ist.

Kosten

Die Botox-Behandlung bei Nervenschmerzen ist in vielen Fällen eine Privatleistung. Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung ist jedoch möglich und kann individuell beantragt werden. Wir beraten Sie gern dazu in einem persönlichen Gespräch.